Stadtteilzentren, Selbsthilfe und Mobile Stadtteilarbeit langfristig sichern und weiterentwickeln
Gemeinsames Positionspapier unseres Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit e.V. (Landesverband Berlin), der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege Berlin und SELKO e. V.
„Berlin steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Die zunehmende gesellschaftliche Polarisierung gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das demokratische Miteinander. Zugleich sind soziale Belastungen in Berlin hoch: Die Armutsgefährdungsquote steigt und soziale Ungleichheiten weiten sich aus. Um diesen Heraus-forderungen zu begegnen, braucht es unter anderem demokratische Aushandlungsräume, Orte für Begegnung und niedrigschwellige Unterstützung im Kiez. Berlin verfügt mit seinen Stadtteilzentren, Selbsthilfekontaktstellen und der Mobilen Stadtteilarbeit bereits über eine gewachsene und bewährte soziale Infrastruktur. Sie ist in den Kiezen verankert, schafft niedrigschwellige Zugänge und erreicht Menschen unmittelbar in ihrem Lebensumfeld. Diese Strukturen gilt es nicht nur zu erhalten, sondern mit den Bedarfen einer sich verändernden Stadt weiter-zuentwickeln. Ziel muss eine verlässliche und bedarfsgerechte soziale Infrastruktur in allen Berliner Kiezen sein – offen für alle und mit besonderem Augenmerk auf Sozialräume, in denen soziale Belastungen und Unterstützungsbedarfe hoch sind. …“
Das Positionspaper finden Sie hier.
