#wassagenwastun
StoP ist das Projekt „Stadtteile ohne Partnergewalt“ und unterstützt Menschen im Stadtteil, die Zivilcourage zeigen und sich mit den von Partnergewalt betroffenen Frauen solidarisieren wollen. Seit 2010 gibt es StoP in verschiedenen Quartieren in mehreren deutschen Städten.
Gewalt in Partnerschaften/häusliche Gewalt kommt täglich vor – in allen Gesellschaftsschichten. Opfer sind vor allem Frauen. Partnergewalt zerstört die Gesundheit und das Leben aller Beteiligten. Das Problem ist, dass wir zu selten darüber sprechen, sei es aus Scham, Angst oder Unsicherheit. Oder weil wir glauben, es ist eine Privatsache.
Aber Gewalt ist keine Privatsache, sondern eine Menschenrechtsverletzung!
StoP Kreuzberg möchte Menschen dazu ermutigen hinzuhören und sich einzumischen, wenn es zu Partnergewalt kommt. Wir wollen gemeinsam Stadtteile stärken, dass Partnergewalt nicht mehr toleriert, ignoriert oder verschwiegen wird.

Das StoP-Team
• StoP setzt dort an, wo Partnergewalt passiert: am Wohnort, in der Nachbarschaft.
• StoP gibt es, wenn Menschen gemeinsam aktiv werden. Also du und ich und andere, die wir kennen oder noch kennenlernen können.
• StoP zeigt, wie Betroffene und ihr soziales Umfeld etwas ändern können.
• StoP holt das Thema auf erfinderische Weise in die Stadtteilöffentlichkeit.
• StoP bringt Menschen zusammen und knüpft Netze in der Nachbarschaft.
• StoP geht es um Gewaltfreiheit und setzt sich für Gleichberechtigung in Partnerschaften und in der Gesellschaft ein.
Sie möchten aktiv etwas gegen Partnergewalt tun?
Sie sind in Ihrem Umfeld schon einmal mit Partnergewalt in Berührung gekommen und wussten nicht, was Sie tun können?
Wir bieten Informationen und Antworten mit einer praktischen Anleitung zur Zivilcourage und Solidarisierung.
Hier finden Sie unseren StoP Aktionsflyer!
Sie haben Interesse an einem Austausch in einer Nachbarschaftsgruppe?
Dann kontaktieren Sie uns!
Wir verwenden Frauen/Mädchen ohne * und schließen alle Personen ein, die sich als Frau identifizieren bzw. als weiblich gelesen werden. Unter Partnergewalt verstehen wir Gewalt durch männlich gelesene Personen, die von Beziehungspartner und Ex-Partner ausgeht. Sie wird meist im häuslichen Bereich verübt, häufig systematisch über einen langen Zeitraum hinweg“.
Das Konzept von „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ wurde von Frau Prof.in Sabine Stövesand von der HAW Hamburg entwickelt.
Leben nach dem Frauenhaus
Das viermonatige Projekt macht die Geschichten von Frauen sichtbar, die vor 30 Jahren im ersten autonomen Frauenhaus in Berlin Schutz fanden. Ihre Stimmen stellen sich gegen das Schweigen, das eine Täterkultur schützt und sie zeigen, wie Solidarität, Widerstand und Selbstermächtigung entstehen und gelebt werden können. In Texten, Fotos und Audioaufnahmen werden persönliche Erfahrungen und kollektive Strategien dokumentiert und mit aktuellem Engagement im Netzwerk StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt – verbunden.
„Leben nach dem Frauenhaus“ fördert Reflexion, Empowerment und kollektive Erinnerung und ermutigt Nachbar*innen, häusliche Gewalt nicht als Privatsache, sondern als gesellschaftliche Herausforderung zu begreifen. Basierend auf einem partizipativen und intersektionalen Ansatz stehen die Stimmen der Betroffenen im Mittelpunkt und würdigen ihren Kampf für eine menschenwürdige Gesellschaft, die sich gegen Partnergewalt stellt.
Die Begegnungen fließen in die StoP-Arbeit zurück und stärken neue solidarische Handlungsperspektiven in der Nachbarschaft.
Das Projekt wurde finanziell gefördert von der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg.
Kontakt und Informationen
StoP Kreuzberg
Jahnstraße 4, 10967 Berlin
Email: stop-partnergewalt@nhu-ev.org
Webseite:
StoP Kreuzberg | Stadtteile ohne Partnergewalt (stop-kreuzberg.org)
Ansprechpersonen:
Angelika Greis, mobil: 0159 067 086 53, a.greis@nhu-ev.org
Melanie Lenk, Tel: 0155 60242278, m.lenk@nhu-ev.org
Gefördert durch:




